KGV „Erholung“ e.V. stellt Weichen für die Zukunft: Investitionen und personeller Wechsel.
Auszug aus dem Rechenschaftsbericht vom Vorsitzenden Gerald Hering.
TREUEN – Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl blickte der Kleingartenverein (KGV) „Erholung“ e.V. auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Neben stabilen Mitgliederzahlen und gelungenen Vereinsfesten standen insbesondere infrastrukturelle Herausforderungen sowie eine personelle Neuausrichtung im Mittelpunkt.
Stabile Auslastung in der größten Anlage der Region
Mit einer Gesamtfläche von 38.420 Quadratmetern ist der KGV „Erholung“ die größte Kleingartenanlage der Region. Von den derzeit 88 Parzellen sind 80 vergeben, was einer soliden Auslastung von rund 91 Prozent entspricht. Trotz einer gewissen Fluktuation – in den vergangenen zehn Jahren gaben 25 Mitglieder ihre Gärten ab – konnten die meisten Flächen zeitnah neu verpachtet werden.
Finanzielle Hürden und Infrastruktur
Der Verein sieht sich mit steigenden Fixkosten konfrontiert. Besonders die deutlich erhöhten Kontoführungsgebühren der Sparkasse – von 6,90 Euro auf 29,85 Euro monatlich – machen eine moderate Beitragserhöhung um 5,00 Euro jährlich ab 2027 erforderlich.
Ein weiteres Problem stellt die Stromversorgung dar: Durch die Insolvenz des benachbarten Tierheims drohen dem Verein Verluste. Positiv hervorzuheben ist hingegen die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die Unterstützung bei der Beräumung angrenzender Grundstücke und Wege zugesagt hat.
Neuer Vorstand und Auszeichnungen
Im Rahmen der Versammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser setzt sich künftig wie folgt zusammen:
- Vorsitzender: Gerald Hering
- Stellvertretender Vorsitzender: Steffen Berger
- Schatzmeisterin: Steffi Sommer
- Verantwortliche: Jörg Gnüchtel (Arbeitseinsätze), Frank Leicht (Öffentlichkeitsarbeit), Günter Materne (Elektro) sowie Benjamin Stöckel (Energie, Wasser und Veranstaltungen)
Besondere Anerkennung erhielten die langjährigen Revisionisten Klaus Gähde und Peter Hacker, die nach vielen Jahren engagierter Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet wurden. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Peter Hacker zudem mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Weitere Ehrungen gingen an:
- Karl-Heinz Bienert (35 Jahre Mitgliedschaft)
- Jürgen Gerisch (30 Jahre)
- Andreas Menschel (20 Jahre)
Für ihre „außergewöhnliche Arbeit für den Verein“ wurden außerdem Frank Leicht, Benjamin Stöckel, Jörg Gnüchtel und Steffen Berger gewürdigt.
Ein besonderer Dank galt dem langjährigen Schatzmeister Rainer Schwabe, der ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Er wird aber der neuen Schatzmeisterin weiterhin beratend zur Seite stehen.
Ausblick: Feste und Chronik
Für das Gartenjahr 2026 sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant. Neben den beliebten Skat- und Würfelabenden werden wieder auch Dart-Turniere angeboten.
Das große Gartenfest findet am 22. August 2026 statt.
Zudem ruft der Verein alle Mitglieder zur Mitwirkung an der Überarbeitung der Vereinschronik auf. Gesucht werden alte Dokumente und Fotos, um die Geschichte der Anlage lebendig zu halten. Wer uns helfen kann, schickt was ihr könnt.



für seine Arbeit in all den Jahren. Na klar bedauern wir seinen Entschluss, aber wir gönnen Ihm auch seine verdiente Ruhe. Er hat uns aber versichert, dass er uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Denn auch die Übergabe ist nicht einfach und bedarf einer gewissen Zeit.
Zum größten Teil gab es positive Worte vom Vorstand. Vorstandsvorsitzender Gerald Hering lobte und bedankte sich für die geleistete Arbeit im Verein.Bis jetzt, so können wir sagen, haben wir alles richtig gemacht um unseren Verein aufrecht zu erhalten und Voran zu bringen. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, wo man nach der Erledigung sagt, dass hätten wir auch besser machen können. Aber wir sind nun einmal Menschen und keine Computer. Menschen machen Fehler und lernen daraus. Zeitweise war unser Verein eine einzige Baustelle. Parkplätze konnten nicht genutzt werden. Gartenwege waren durch Bauarbeiten nicht mehr begehbar usw. Nachdem eine Wiederherstellung der Gartenwege erfolgte, mussten wir leider feststellen, dass unsere Wege wie öffentliche Straßen genutzt wurden. Nicht nur Fremdpersonen auch unsere eigenen Mitglieder fuhren mit Ihren PKWs bis vors Gartentor. Das ist nicht Sinn und Zweck unserer Anlage. „Es ist schlicht und einfach verboten“! Die Stadt versicherte uns, dass auf dem Hauptweg noch zwei Poller aufgestellt werden sollen. An einer Hauptlösung des Hauptweges unseres Vereines wird noch gearbeitet lt. Aussage der Stadt. 
